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WiFi im Gesundheitswesen - Technologietrends in Krankenhäusern [Infografik]

3 November 2016
WiFi im Gesundheitswesen - Technologietrends in Krankenhäusern [Infografik]

WiFi im Gesundheitswesen revolutioniert die medizinische Versorgung auf ganzer Linie, aber die größten sichtbaren Veränderungen finden am Ort der Leistungserbringung statt. Patienten haben heute mehr Kontrolle über ihre Behandlungspläne als je zuvor, und auch die Beziehungen zu ihren Ärzten entwickeln sich weiter.

Unser Blog wirft einen Blick auf die wichtigsten Treiber dieses Wandels und die Nachfrage nach drahtlosen Hotspots – ein Service, der zunehmend auch von medizinischem Fachpersonal genutzt wird.

Dieser patientenzentrierte Wandel wird durch das Wachstum der drahtlosen Konnektivität unterstützt. Dies wird durch Prognosen der Wi-Fi Alliance belegt, die besagen, dass Machine-to-Machine-Verbindungen im Gesundheitsmarkt für Verbraucher zwischen 2014 und 2019 voraussichtlich um mehr als das Achtfache (54 Prozent CAGR) wachsen werden.

Diese Tatsache ist auch der britischen Regierung nicht entgangen, die einen Fonds in Höhe von 1 Milliarde Pfund zugesagt hat, um bis 2020 kostenloses öffentliches WiFi in jedem NHS-Gebäude zu ermöglichen. Mit dem Wachstum des Internets der Dinge (IoT) ist der Bedarf an starken, sicheren WiFi-Netzwerken in medizinischen Einrichtungen daher wichtiger denn je – sowohl für Ärzte als auch für Patienten, die Wearables, Tablets und Smartphones nutzen.

WiFi im Gesundheitswesen birgt ein enormes Potenzial zur Erweiterung des Bereichs der Gesundheitstechnologie. Dies wird in einer Umfrage von Forrester Consulting hervorgehoben, in der 70 Prozent der Befragten WiFi als die wichtigste Technologie zur Unterstützung des Wachstums von IoT-Implementierungen im Gesundheitswesen, wie z. B. intelligenten Wearables, nannten.

Diese personalisierten Anwendungen können das Infektionsrisiko durch weniger invasive Untersuchungen senken, den Patientenkomfort durch kleinere Geräte erhöhen und die Überwachungsmöglichkeiten über das Krankenhaus hinaus verbessern, was zu kürzeren Genesungszeiten führen kann. Beispielsweise könnte die kontinuierliche Messung des Blutzuckerspiegels den weitgehend vermeidbaren hypoglykämischen Episoden ein Ende setzen, unter denen ein Fünftel der Diabetiker während eines Krankenhausaufenthalts leidet.

Neben der Verbesserung des Gesundheitsmanagements kann der Zugang zu kostenlosem öffentlichen WiFi im Gesundheitswesen auch das Wohlbefinden der Patienten steigern. Da der durchschnittliche Krankenhausaufenthalt in Großbritannien und den USA etwas mehr als fünf Tage dauert, können Patienten schnell Langeweile und Einsamkeit verspüren. WiFi im Gesundheitswesen bietet Verbindungen zu sozialen Netzwerken, sodass Freunde und Familie in Kontakt bleiben können, und ermöglicht den Zugang zu Unterhaltungsangeboten, was wiederum eine schnellere Genesung unterstützt.

Darüber hinaus kann die Nutzung von Standort-Tools auf mobilen Geräten dazu beitragen, Zeit zu sparen und Stress abzubauen, da Patienten und Besucher schnell an ihr richtiges Ziel geleitet werden.

Aus Sicht des Klinikpersonals kann ein richtig konfiguriertes Netzwerk das Nichterscheinen zu Terminen reduzieren, da automatisierte Erinnerungen routinemäßig ausgelöst und zugestellt werden können. Da verpasste Termine den NHS derzeit mehr als 162 Millionen Pfund pro Jahr kosten, darf dies nicht ignoriert werden.

Eine Verringerung des Verwaltungsaufwands zahlt sich in vielerlei Hinsicht aus; das britische Gesundheitsministerium schätzt, dass Papierkram und Routineverwaltung derzeit etwa 70 Prozent des Arbeitstages eines Assistenzarztes beanspruchen. Darüber hinaus wird darauf hingewiesen, dass neue Arbeitsmethoden die Patientensicherheit verbessern können, wie z. B. das E-Rezept, das bekanntermaßen Fehler bei der Medikamentenvergabe um die Hälfte reduziert.

Viele Prozesse können durch die Implementierung einer IoT-Plattform beschleunigt oder verbessert werden. Dabei werden über WiFi verbundene Geräte und die von ihnen generierten Daten genutzt, um Bestände, Compliance, Personal und Sicherheit besser zu verwalten – etwas, worüber sich laut dem Forrester-Bericht mehr als die Hälfte der medizinischen Fachkräfte und Administratoren freuen.

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