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Die versteckten Kosten von Werbung und Trackern in Ihrem Netzwerk (und wie Sie diese Bandbreite zurückgewinnen)

Von Claudia Hill
20 July 2026
4 Min. Lesezeit
Webinar recap: The Advert Tax on Your Network - and How to Stop It

Jeder Netzwerkmanager kennt das Gefühl: Die Bandbreitenkosten steigen, das Gäste WiFi fühlt sich träge an, und niemand kann so recht erklären, wo die Kapazität bleibt. In einem aktuellen Purple Webinar haben sich Helen (VP of Customer Success) und Iain Jewitt (CTO) zusammengesetzt, um genau diese Frage direkt zu beantworten - ganz ohne KI Hype, sondern mit den echten Zahlen hinter Purple Shield, dem cloudbasierten DNS Filterdienst von Purple.<\/p>

Wo bleibt die Bandbreite eigentlich?<\/h2>

Laut Iain machen etwa 30 - 40 % des typischen Web-Traffics Werbung und Tracker aus - Bandbreite, für die Betreiber bezahlen, von der sie aber keinen Nutzen haben. Dieser Verlust macht sich am stärksten in stark frequentierten Umgebungen wie bei Bahnbetreibern und Flughäfen bemerkbar, wo eine große Anzahl von Gästen (von denen viele für den WiFi-Zugang bezahlen) alle um dieselbe Leitung konkurrieren.

Shield löst dieses Problem, indem es die Domains, die Werbung und Tracking-Skripte bereitstellen, blockiert, bevor sie geladen werden. Der Effekt betrifft nicht nur die Dateneinsparung. Iain wies darauf hin, dass Werbe- und Tracker-Inhalte oft das sind, was eine Seite verlangsamt. Sobald diese blockiert sind, laden Seiten spürbar schneller. Purple hat gemessen, dass Seiten bis zu 3,5-mal schneller laden, bei bis zu 40 % weniger heruntergeladenen Daten im Web-Traffic.

▶ Clip ansehen - Bandbreiteneinsparungen<\/a><\/p>

Ergebnisse aus der Praxis

Helen nannte ein konkretes Beispiel: AGS Airports hat vor Kurzem die Werbe- und Tracker-Blockierung von Shield aktiviert und blockiert nun jede Woche rund eine halbe Million Tracker. Die Manchester Airport Group, ein weiterer Shield-Kunde, blockiert fast 2 Millionen Bedrohungen pro Monat. Der Vorteil ist zweifach: weniger Überlastung und ein sichereres Surferlebnis für die Gäste, was sich direkt auf den Ruf der Marke auswirkt.

Der Einstieg ist ganz einfach<\/h2>

Purple Shield erfordert keine neue Hardware. Es handelt sich um einen cloudbasierten DNS Dienst: Sobald ein Standort über eine Lizenz verfügt, aktualisiert er seine lokalen DNS Einstellungen, trägt seine IP-Adresse ein, und die Filterung beginnt sofort. Von dort aus wählen Administratoren über die Plattform von Purple aus, was blockiert werden soll.<\/p>

Mehr als nur Werbeblockierung: Sicherheit und Kontrolle<\/h2>

Shield führt außerdem eine aktive, KI-gestützte Bedrohungsüberwachung in Echtzeit durch, anstatt sich rein auf Listen mit bekannten Bedrohungen zu verlassen. Es sucht nach neu registrierten, ähnlich aussehenden Domains (wie einem gefälschten "Gmail"-Klon), die für Phishing-Versuche genutzt werden, und blockiert diese, bevor sie weithin gemeldet werden. Es schützt auch Geräte, die bereits kompromittiert im Netzwerk ankommen - beispielsweise indem verhindert wird, dass ein installierter Keylogger "nach Hause telefoniert", während das Gerät verbunden ist.

Die Zeitplanung ist eine weitere praktische Steuerungsmöglichkeit. Standorte mit knapper Bandbreite, wie etwa Züge, können bandbreitenintensive Datenströme (wie z. B. umfangreiche Betriebssystem-Updates) zu Stoßzeiten oder dauerhaft blockieren, damit das Netzwerk nutzbar bleibt, wenn es am wichtigsten ist.<\/p>

Granulare statt nur pauschale Filterung<\/h2>

Inhaltsfilterung kann weit über einfache Kategoriesperren hinausgehen. Helen beschrieb einen Fall, in dem bei AGS Airports alkoholbezogene Inhalte in familienfreundlichen Bereichen standardmäßig blockiert waren. Berichte zeigten jedoch, dass Gäste wiederholt nach einer lokalen Destillerie suchten. Anstatt die gesamte Kategorie freizugeben, setzte Purple nur diese eine Domain auf die Whitelist, während die restliche Kategorie für Alkohol blockiert blieb.

Diese Granularität ist besonders in sensiblen Bereichen wie Kommunalverwaltungen und dem NHS von Bedeutung, wo Krankenhäuser in einigen Bereichen Inhalte im Zusammenhang mit Suchterkrankungen sperren müssen, während andere Domains zugänglich bleiben, um potenzielle Trigger zu vermeiden. Purple wies darauf hin, dass allein beim NHS wöchentlich rund 250.000 Bedrohungen durch diese Einrichtung blockiert werden. Richtlinien können auch je nach Standort, Benutzergruppe oder Tageszeit variieren, sodass beispielsweise Hotels bestimmte Inhalte in den Gästezimmern, nicht aber in den Gemeinschaftsbereichen zulassen können.

Warum es über die IT hinaus wichtig ist<\/h2>

Das Gespräch befasste sich auch mit der Nutzung am Arbeitsplatz: Das Entfernen von Werbung verhindert ablenkendes Retargeting (wie das Verfolgtwerden von Anzeigen für etwas, nach dem man letzte Nacht gesucht hat) und verringert das Risiko, dass bei Bildschirmübertragungen der persönliche Browserverlauf offengelegt wird. Angesichts der anhaltenden öffentlichen Debatte im Vereinigten Königreich über Jugendliche unter 16 Jahren und soziale Medien stehen Betreiber von Veranstaltungsorten mehr denn je unter Druck, zu wissen, was in ihren Netzwerken erreichbar ist - um nicht nur Kinder, sondern allgemein weniger technikaffine Nutzer zu schützen.

▶ Clip ansehen - Inhaltsfilterung<\/a><\/p>

Das Fazit<\/h2>

Wie Iain es ausdrückte, gibt Purple Shield Ihnen die Bandbreite zurück, für die Sie ohnehin schon bezahlen, verbessert das Nutzererlebnis und bietet Schutz vor Bedrohungen, noch bevor Blocklisten diese überhaupt erfassen - und das alles bei geringerem laufenden Aufwand. Helens abschließender Punkt unterstrich das Gesamtbild: Markenreputation und Nutzererlebnis sind eng miteinander verknüpft, und der erste Eindruck, den ein Gast von einer Marke gewinnt, ist oft die WiFi Verbindung. <\/p>

Purple bietet derzeit eine 30-tägige kostenlose Testversion von Purple Shield für alle an, die die Auswirkungen auf das eigene Netzwerk sehen möchten. Kontaktieren Sie uns, um Ihre Testversion anzufordern.<\/a><\/p>

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